Wildkrautbürste – den Garten auf Vordermann bringen

Wildkrautbürste – den Garten auf Vordermann bringenNatürlich haben Sie es auch bemerkt: Herbst und Winter haben deutlich ihre Spuren auf den Steinplatten und Fliesen im Garten hinterlassen. Was nun? Algen und Moos können schön aussehen, solange sie sich nicht auf der Auffahrt befinden. Deshalb stellt sich schnell die Frage, wie man auf effektive, aber gleichzeitig umweltschonende Art und Weise beides wieder loswerden kann? Greifen Sie zur Wildkrautbürste! Sie wird Sie im Kampf gegen die unerwünschten Kräuter auf den Gehwegplatten unterstützen. Haben Sie einmal den Dreh heraus, mit dieser Bürste zu arbeiten, werden Sie sie nicht mehr in Ihrem Werkzeugsortiment missen wollen. Dafür ist sie einfach zu wertvoll.

Woraus besteht die Wildkrautbürste?

Bei der Wildkrautbürste handelt es sich um eine Edelstahl-Bürste, die auf unterschiedliche Werkzeuge aufgesteckt werden kann. So kann für kleine Flächen oder Hauswände der Bohrer verwendet werden, während die Bürste bzw. die Bürsten für größere Flächen an der Motorsense oder der Gartenfräse ausgewechselt werden können. Diese Wechselgeräte / Multigeräte sollten in keinem größeren Garten fehlen. Man wird sie immer in irgendeiner Art nutzen können, um sich selbst die Gartenarbeit zu erleichtern.

Die Bürste selbst ist aus Edelstahlborsten gefertigt und kann damit zwar den Algen, dem Moos ordentlich zusetzen. Die Gartenplatten jedoch bleiben vollständig unversehrt. Allerdings muss darauf aufmerksam gemacht werden, dass bei lasierten Fliesen, etwa auf der Terrasse, besser zu anderen Mitteln gegriffen werden sollte. Die Lasierung könnte beschädigt werden, sodass sich ein ungleiches Erscheinungsbild entwickelt. Das muss ja nicht unbedingt sein, nicht wahr? Greifen Sie an diesen Stellen lieber zu den Alternativen, die später noch aufgeführt werden.

Stahlborsten? Sind sie wirklich notwendig?

Wir wollen ehrlich sein: Haben sich Moos und Algen auf den Platten festgesetzt, ist es mit reiner Muskelkraft und einem starken Besen eine „Mörderarbeit“, um diese zu entfernen. Denn sie schaffen es, ihre Wurzeln auch in die kleinsten Vertiefungen, in die kleinsten Löcher zu versenken. Dort halten sie sich dann mit aller Kraft fest und davon scheinen sie sehr viel zu besitzen. Lassen Sie sich nicht davon täuschen, dass sie ja eigentlich nur aufliegen.

Durch die Anordnung der Borsten der Wildkrautbürsten können diese auch in die kleinsten Erhebungen, in die kleinsten Poren eindringen und alles, was nicht Steingut ist, daraus hervorholen. Selbstverständlich ist die Geschwindigkeit, mit der sich die Bürste dreht, ebenfalls entscheidend.

Der große Vorteil der Wechselbürsten ist die leichte Handhabung. Sie können bei Bedarf leicht ausgetauscht oder mit anderen Geräten verwendet werden. Dies macht sie recht universell einsetzbar – nicht nur für Wildkräuterentfernung.

Welches Gerät ist am effektivsten?

Richtig, bei dieser Arbeit kommt es auf die Effektivität an, um ein einheitliches Bild schaffen zu können. Wir wollen ehrlich sein: Würden wir doch die manuelle Variante wählen und uns mit dem Schrubber ans Werk machen, wäre das einheitliche Erscheinungsbild der Platten nicht wirklich gewährleistet. Auch wenn man es noch so gut versucht, ist man nicht in der Lage, dauerhaft mit der gleichen Intensität die Platten zu bearbeiten, sodass eine genauso sauber ist wie die andere. Die Wildkrautbürste erweist also als eine große Unterstützung. Allerdings sollte nicht verheimlicht werden, dass man sich damit erst einmal einfuchsen muss.

Bringt die Kreisbewegung tatsächlich einen überzeugen Erfolg?

Es ist richtig, dass vielerorts zu lesen ist, dass die runden Wildkrautbürsten keinen ausreichenden, gleichmäßigen Erfolg zu Wege bringen. Grundsätzlich kann man diese Aussage aber nicht stehen lassen. Sollte es tatsächlich nicht beim ersten Arbeitsdurchgang einen entsprechenden Erfolg geben, ist ein zweiter Arbeitsgang möglich. Dieser wird dann auf jeden Fall das gewünschte Ergebnis hervorbringen.

Alternativ kann man zuvor Moos- und Algenentferner auftragen und einwirken lassen. Diese Mittel bringen den Effekt hervor, dass sich der Belag schneller / leichter lösen lässt. Damit ist ein optimaler Arbeitserfolg in greifbarer Nähe.

Vergessen wir nicht, dass es sich um hartnäckigen Belag handelt, wenn die Stahlbürsten zum Einsatz kommen.

Augen auf beim Kauf

Geben Sie beim Kauf neuer Wildkrautbürsten Acht darauf, dass das Stecksystem zu Ihren Geräten passt. Nicht selten wird eine gute Bürste entdeckt, die dann zu Hause nicht verwendet werden kann. Manchmal ist es sinnvoll beim Altbewährten zu verbleiben.

Gras und anderes Grünzeug in den Fugen

Jeder mit einem heimischen Plattenweg kennt die Problematik. Im Frühjahr beginnen die Gräser und Unkräuter sich sofort in den Fugen der Gehwegplatten zu vermehren und zu wachsen. Passt man nicht auf, überwuchern sie schnell die Platten. Dies lässt sich ebenfalls mit den Edelstahlbürsten leicht verhindern. Denn sie nehmen nicht nur den Schmutz und die Ablagerungen auf den Platten mit sich, sondern dringen auch tief in die Furchen ein. Dadurch haben kleine Grassprösslinge und so weiter keine Chance. Sie werden von den starken Edelstahlborsten einfach mitgenommen. Auf diese Weise kann man mehrfach in den Sommermonaten vorgehen, damit das Gras sich dort nicht ausbreitet.

… und wenn ich keine elektrisch betriebene Bürste verwenden kann?

Richtig – manchmal fehlt es an den passenden Geräten. Manchmal macht einfach die heimische Konstellation den Einsatz von größeren Geräten unmöglich. Tja, in diesem Fall bleibt nur die gute alte Version mit dem Schrubber und der Muskelkraft. Allerdings kann auch hier zur Unterstützung ein Algen- und Moos-Entferner eingesetzt werden.

Dieser kommt übrigens auch zum Tragen, wenn es sich um leichte, eher schleimige Beläge handelt. In diesem Fall ist das „schwere Gerät“ gar nicht notwendig. Gerade die leichten Beläge können oftmals mit dem leichten Einsatz des Schrubbers und des Gartenschlauches leicht beseitigt werden. Sehr schnell können etwa die Terrassenfliesen wieder in altem Glanz erstrahlen.

Alles nur Chemie?

Nein, natürlich gibt es unterschiedliche Platten- und Fliesenreiniger für den Außenbereich. Es gibt die rein chemischen Mittel und die Mittel auf Naturbasis. Wir brauchen uns natürlich nicht darüber unterhalten, dass die chemischen Mittel der Umwelt, auch in kleinen Mengen, nicht guttun. Doch sollte man sie nicht alle über einen Kamm scheren. Es gibt Mittel, die aufgrund ihrer Zusammensetzung schädlicher sind als andere. Achten Sie darauf, dass vor allem kein Chlor und keine Säuren enthalten sind. Beides würde sich weder in Ihrem Garten noch im Grundwasser gut machen.

Unter den natürlichen Mitteln gibt es sogar einige, die Sie sogar selber herstellen können.

  • Mit Soda: Vermischen Sie 100gr Soda mit 10l Wasser und lösen Sie das Pulver gut auf. Am besten wird sie mit einer Bürste auf die zu reinigende Fläche ausgebracht. Danach lassen Sie für gut 5 Stunden einwirken. Spülen Sie die Platten mit sauberem Wasser gut ab. Ein harter Strahl aus der Düse kann nicht schaden, um auch die letzten, hartnäckigen Beläge mitzunehmen.
  • Neutralseife / Grüne Seife: Mit dieser milden Lauge können Sie nichts falsch machen. Gerade bei frischen Belägen ist sie die beste Option, die Sie für eine umweltfreundliche Reinigung haben. Eine Einwirkzeit ist nicht notwendig. Allerdings ist hier der Schrubber wieder gefragt.
  • Der Hochdruckreiniger: Ja, an diesem Punkt horchen vermutlich die Männer auf. Denn bei ihm handelt es sich um ein tolles Gerät, das nicht nur effektiv ist, sondern auch noch Krach macht. Allerdings gilt es den Hochdruckreiniger mit Vorsicht einzusetzen. Denn nicht jedes Steinzeug verträgt einen wirklich harten Wasserstrahl. Je weicher das Material, desto weicher ist auch der Strahl einzustellen. Sollten Sie sich nicht sicher sein, versuchen Sie es zunächst einfach mit dem weichen Strahl. Manchmal muss man sich selbst mit dem Hochdruckreiniger an das perfekte Ergebnis herantasten. Im Übrigen kann man, sind die Platten tatsächlich vom richtigen Härtegrad, auch die Fugen von Unkraut und Schmutz mit dem Hochdruckreiniger befreien. Ein kleiner Tipp: Gummistiefel und vielleicht eine gute Regenkleidung können dafür sorgen, dass wenigstens Sie trocken bleiben. Im Hochsommer hingegen ist diese Arbeit extrem erfrischend.